Im Penkuner Freilichtmuseum kann man die Geschichte der Stadt Penkun vom Mittelalter bis in die 50er Jahre erleben. Es beginnt mit einer Reise ins Mittelalter in unserer frühdeutschen Siedlung. Hier begegnet dem Besucher der Versuch, mittelalterliches Leben darzustellen. Ein Palisadenzaun mit begehbarem Torturm umgibt die Anlage. Zu sehen sind Hauskonstruktionen in verschiedenen Bauweisen, in denen jeweils eine Handwerkstechnik dargestellt wird. Die nachgebauten Geräte und Werkzeuge sind zum Anfassen und Ausprobieren gedacht, so das jeder Interessierte die alten Techniken kennenlernen kann. Die Felder der Siedler werden nach dem System der Dreifelderwirtschaft bebaut.
Besonders widmen wir uns dem Anbau von typischen Pflanzen, die im Mittelalter der Ernährung, der Heilkunde, der Textilherstellung und des Färbens dienten. Hinter den Feldern und dem Kräutergarten befindet sich ein Tiergehege, in dem unter anderem eine alte vom Aussterben bedrohte Schafrasse, die Skudde, gehalten wird. Das gesamte Freilichtmuseum umfasst ca. 3 ha Fläche und befindet sich direkt am Schloßsee. Im Sommer 1999 konnten die ersten Besucher empfangen werden und sich eine Vorstellung der Lebens- und Arbeitsweise unserer Vorfahren machen.
Weitere Informationen auf http://www.penkun-info.de/Freil.html
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